Stop A4

Inhalt

  1. Wo?
  2. Wie ist die aktuelle Situation?
  3. Wer will die A4 und warum? Alte und neue Argumente
  4. Was versprechen sich die Befürworter von dem Bau?
  5. Welche Argumente sprechen gegen die Autobahn?
  6. Was kann getan werden?

Wo

Karte der geplanten Autbahn (82K)

Die Verlängerung der A 4 soll im Westen östlich des Knotens A 4/A45 im Bereich Krombach anschließen, im Osten an der bestehenden A 5 im Bereich Hattenbach enden.
Die nordliche und sudliche Begrenzung einer möglichen Trassenführung folgte in der Vorstudie von 1995 mit der Zielsetzung, die Städte Hilchenboch, Bad Berleburg; Biedenkopf, Frankenberg in ausreichendem Abstand nördlich oder südlich zu umgehen.

Dabei durchneidet sie die folgenden Landschaften

das Rothaargebirge,
den Burgwald,
die Schwalm,
südliche Teile des Kellerwaldes und
Teile des Knüllgebietes
Enlang oder in der Nähe der Strecke liegen u.a. die folgenden Städte undDörfer: Olpe, Erndtebrück, Biedenkopf, Wetter, Marburg, Frankenberg, Kirchhain, Rosenthal, Gemünden, Schwalmstadt, Neustadt,Neukirchen.
Inhalt

Wie ist die aktuelle Situation?


Inhalt

Wer will die A4 und warum? Alte und neue Argumente

Alte Scheinargumente im neuen Gewand:

Mit den gleichen Scheinargumenten wird versucht den Anrainerregionen das Autobahnprojekt A4 wiederum schmackhaft zu machen!

Doch:

Jedoch:


Inhalt

Was versprechen sich die Befürworter von dem Bau?

Statements von Politikern

Welche Argumente sprechen gegen die Autobahn?

Wir fordern: Keine A4, denn ...

... wir brauchen keine zusätziche Ost-West-Verbindung.

In der Diskussion um die A4 wird sie von ihren Befürwortern mit Bezeichnungen wie "Lückenschluß", "Achse Bonn-Berlin", "europäische Magistrale" oder "bedeutende Ost-West-Verbindung" versehen. Wie irreführend diese Begriffe sind, zeigt ein einfacher Blick auf die Landkarte, denn es existieren bereits mehrere leistungsfähige Ver bindungen.

... die A4 bringt keine nennenswerten Fahrzeitgewinne.

Die geplante Trasse über die Hochlagen des Rothaargebirges von Olpe bis zum Hattenbacher Dreieck ist nur etwa 25 km kürzer als die bestehende Verbindung über Gießen. Im günstigsten Falle würde sich die Fahrzeit für LKW um höchstens 15 Minuten verkürzen. Dabei ist allerdings durch die Höhe der Trasse vor allem im Winter mit er heblichen Beeinträchtigungen durch Schnee, Eis und Nebel zu rechnen.

... die "Öko-Autobahn" ist eine lllusion.

Der Bau einer Autobahn durch den Naturpark Rothaargebirge würde eines der letzen großen Waldgebiete in Mitteleuropa nicht nur zerschneiden, sondern durch Wasserverschmutzung, Bodenerosion und Lärm auch erheblich schädigen. Die fleißig propagierte "Tunnellösung" ist finanziell utopisch und ökologisch mindestens ebenso bedenklich. Selbst die Experten des Bundesministeriums für Verkehr kommen zu der Bewertung, daß eine "Trassenführung im betroffenen Mittelgebirgsraum unter Umweltgesichtspunkten nicht vertretbar" sei.

... Autobahnen produzieren Verkehr.

Es ist seit langem durch verschiedene Untersuchungen bekannt, daß neue Fernstraßen zusätzlichen Verkehr erzeugen. Vor allem in den Orten entlang der Trasse würde die Verkehrsbelastung durch den entstehenden Zubringerverkehr noch verstärkt.

... die Autobahnplanung blockiert Ortsumgehungen.

Allein die Planungskosten der A4 von etwa 500 Mio. DM würden ausreichen, um durch Ortsumgehungen die Verkehrsprobleme selbst besonders belasteter Städte wie Biedenkopf oder Bad Laasphe zu lösen. Solche Alternativkonzepte zur Autobahn existieren bereits, doch solange die A4 in Planung ist, ist an deren Verwirklichung nicht zu denken.

... sie ist gesamtwirtschaftlich nicht von Nutzen.

Der von den A4-Befürwortern häufig angeführte gesamtwirtschaftliche Nutzen ist äußerst fraglich. Zum einen existieren bereits leistungsfähige Alternativverbindungen, zum anderen werden die unabsehbaren ökologischen Folgekosten in keiner Kalkulation berücksichtigt.

... sie bringt keinen Aufschwung für unsere Region.

Die Hoffnung auf einen Aufschwung für die betroffenen Regionen entlang der Trasse ist realitätsfern. Langfristige Studien belegen nicht nur, daß für Unternehmen der Faktor Autobahnnähe nachrangig ist, sondern daß durch die bessere Anbindung an Ballungszentren Kaufkraft und qualifizierte Arbeitskräfte eher abgezogen werden. Darüberhinaus ist mit erheblichen Einbußen im Fremdenverkehr zu rechnen.
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Was kann getan werden?